SPD bittet auf den Garstedter Friedhof

Gedenken am 8. Mai

07.05.11 | Am Sonntag um 17 Uhr gedenken die Norderstedter Sozialdemokraten am Mahnmal auf dem Garstedter Friedhof des 66. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus. Der 8. Mai steht als Tag der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht weltweit für den Sieg über Hitler-Deutschland. Alle Norderstedter BürgerInnen sind zu der Gedenkveranstaltung eingeladen.  >>> Weiter...

Eine linken Druckerei in Fuhlsbüttel, ein Berufsverbot in Langenhorn und ein linker Pastor in Ellerau

Neuveröffentlichte linke Archivalien mit lokalem Bezug

04.05.11 | Das auf der Webseite archive.org online gestellte Manifest Vor dem Thermidor. Revolution und Konterrevolution in Sowjetrussland von 1927 hat auf den ersten Blick keinen lokalen Bezug. Wirft mensch jedoch einen genaueren Blick auf das Titelblatt, so findet sich dort die Angabe Druck und Verlag: Fritz Erulat Hummelbüttel Post (Fuhlsbüttel Hamburg).  >>> Weiter...

Sonntag, 8. Mai 2011, 15:00 Uhr

Friedensfest am Kriegsklotz

Ein Deserteursdenkmal für Hamburg!

Flyer zum "Friedensfest am Kriegsklotz"

Demonstration | "Deutschland muss leben und wenn wir sterben müssen" - trotz Angriffskrieg und Holocaust darf diese NS-Parole auch fast 70 Jahre nach Kriegsende noch ein martialisches Denkmal zieren - mitten in Hamburg. Grund genug für das Bündnis für ein Hamburger Deserteursdenkmal, am 8. Mai ein Friedensfest am Kriegsklotz zu feiern. In diesem Bündnis organisiert sich unter anderem die Ohlsdorfer Willi-Bredel-Gesellschaft.  >>> Weiter...

Samstag, 2. April 2011, 16:00 Uhr

Was bleibt?

Filmvorführung in der KZ-Gedenkstätte

Film/Kino | "Um die Gegenwart zu verstehen, muss man die Vergangenheit kennen". Der Film Was bleibt? spiegelt fast 70 Jahre deutscher Geschichte wieder und stellt zwei Familien vor, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Trägerverein der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen  zeigt den ersten Dokumentarfilm, der die familieninterne Auseinandersetzung mit dem Holocaust sowohl auf der Seite der Täter, sowie der Opfer beleuchtet.  >>> Weiter...

Gedenken an Cäcilie Heilbronn

Neuer Stolperstein in Bad Segeberg

Verlegung von Gedenksteinen in Bad Segeberg, Juli 2009

13.02.11 | Acht Stolpersteine wurden in Bad Segeberg bereits verlegt, 50 weitere sollen in den nächsten Jahren folgen. Am 22. Februar soll Bildhauer Gunter Demnig nun auch einen Stein für Cäcilie Heilbronn ins Pflaster einlassen, und zwar in der Hamburger Straße 9, wo sie seit 1899 ein Kurzwaren-Geschäft leitete.  >>> Weiter...

Arne Wulff und sein eigenartiges Geschichtsverständnis

Wirbel um Leiter der Staatskanzlei

Von links nach rechts: Der Präsident des Volksgerichtshofes Roland Freisler, Staatssekretär Franz Schlegelberger, Reichsjustizminister Otto Georg Thierack und der neue Staatssekretär im Reichsjustizministerium Curt Rothenberger (Foto: Bundesarchiv)

11.02.11 | Eine zwanzig Jahre alte Dissertation von Arne Wulff (CDU), seines Zeichens Chef der Kieler Staatskanzlei, sorgt derzeit für peinlich berührtes Schweigen in Ministerien und bei der Landesregierung. In seiner Schrift über Franz Schlegelberger, unter dessen Führung das Reichsjustizministerium 1941/42 unter anderem die Zahl der Todesurteile deutlich erhöht- und der "Vernichtung lebensunwerten Lebens" einen juristischen Rahmen gegeben hatte, stellte sich Wulff 1991 offenbar recht deutlich an die Seite des 1947 in Nürnberg zu lebenslanger Haft verurteilten Kriegsverbrechers.  >>> Weiter...

Kein Franz-Potenberg-Saal im Kulturwerk

Schatten der Vergangenheit

Auszug aus dem "Catalogue of Camps and Prisons in Germany"

29.01.11 | Nach Alfred Stern soll die Probenbühne des entstehenden Kulturwerks am See benannt werden, der Name des angrenzenden Saales ist jedoch seit kurzem umstritten. Weil der Gründer des Kalksandsteinwerks Potenberg, in dessen Rohbau das Kulturwerk jetzt eingerichtet wird, in der NS-Zeit offenbar ein Zwangsarbeiterlager unterhielt, zog Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote (CDU) am Donnerstag den Namensvorschlag "Franz-Potenberg-Saal" zurück - übrigens passend zum Jahrestag der Befreiung des KZ-Auschwitz >>> Weiter...

Donnerstag, 27. Januar 2011, 13:30 Uhr

Gedenken an NS-Opfer

Jahrestag der Auschwitz-Befreiung

Gedenken im Wittmoor, Januar 2010

Demonstration | Am 27. Januar vor 66 Jahren befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz und beendete für die wenigen Überlebenden die Hölle auf Erden. An diesem Tag wird traditionell in vielen deutschen Städten den Opfern des Faschismus gedacht, so auch an der KZ-Gedenkstätte Wittmoor in Norderstedt und in der Synagoge Mishkan HaZafon (Synagoge des Nordens) in Bad Segeberg.  >>> Weiter...

Geschichtslehrpfad wird wahrscheinlicher

Fast 4.000 BesucherInnen in der Gedenkstätte Springhirsch

Feldsteine mit den Namen der Toten des KZ-Außenkommandos

22.01.11 | Ein seit Jahren angedachter Geschichtslehrpfad zwischen der KZ-Gedenkstätte in Kaltenkirchen-Springhirsch und der Begräbnisstätte in Moorkaten rückt näher.  >>> Weiter...

Sonntag, 9. Januar 2011, 10:00 Uhr

Führung durch die Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933-1945

Torhaus des ehemaligen KZ Fuhlsbüttel (KolaFu)

Ausstellung | Die Gedenkstätte wurde 1987 in dem ehemaligen Eingangsgebäude, einem zweitürmigen Torhaus, der noch heute in Betrieb befindlichen Justizvollzugsanstalten eingerichtet und 2003 neu gestaltet. Eine im Eingangsbereich angebrachte Gedenktafel nennt die Namen der im »Kola-Fu« und im KZ-Außenlager getöteten Häftlinge. In einer Ausstellung wird die Geschichte des Konzentrationslagers und das Schicksal seiner Gefangenen dargestellt. Zahlreiche Originalgegenstände und eine nachgestaltete Einzelzelle sind Teil der Dokumentation.  >>> Weiter...

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