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Sonntag, 13. Mai 2012, 6:10 Uhr
Kampagne "Jede Stimme zählt"
Nichtdeutsche wählen SPD und CDU
Infoarchiv Norderstedt | Vom 16. bis 22. April waren in Kiel über 18.000 Menschen ohne deutschen Pass aufgerufen, sich symbolisch an den Landtagswahlen zu beteiligen und ihre Stimme abzugeben. Unter dem Motto "Jede Stimme zählt" wählten die Betroffenen überdurchschnittlich "links", vor allem aber die "Volksparteien".
Rund 40% der Stimmen entfielen nämlich auf die SPD, immerhin noch 21% auf die Union, der ja in Sachen Ausländerpolitik und Aufenthaltsrecht gelegentlich unmenschliche Härte vorgeworfen wird.
Das Ergebnis im Ganzen:
- SPD: 40%
- CDU: 21%
- LINKE: 13%
- Grüne: 12%
- FDP: 1%
- SSW: unter 1%
- Ungültig: 13%
Die Kampagne wurde vom Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein, dem Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen Schleswig-Holstein, dem Kreisverband der Europa-Union und der Zentralen Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten organisiert. Die Genannten kritisieren, dass Menschen ohne deutschen Pass zwar von fast jeder politischen Entscheidung des Landes betroffen sind, das Wahlrecht sie aber von der politischen Partizipation durch Wahlen ausschließt.
Veröffentlicht in Flucht und Migration mit den Schlagworten Flüchtlingsrat, Schleswig-Holstein, Wahlen, Wahlergebnisse
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Ein Kommentar zu diesem Artikel
13.05.2012, 13:18 Uhr Anonymous: und die "Reichspartei des
und die "Reichspartei des deutschen IT-Mittelstandes"?