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Samstag, 15. Januar 2011, 19:31 Uhr
Homophobes Gepöbel von schräg rechts
Mal wieder Brothers Rüß
Infoarchiv Norderstedt |
Ulrich Rüß weiß sich in Szene zu setzen: Der langjähriger Pastor einer Hamburg-Eppendorfer Kirchengemeinde hat als Vorsitzender der christlich-fundamentalistischen Konferenz Bekennender Gemeinschaften scharfe Kritik am in evangelischen Gemeinden inzwischen möglichen Zusammenleben homosexueller Geistlicher geübt und in diesem Zusammenhang von "Homo-Pfarrhäusern" gewarnt. Rüß und seine Brüder Christian (ehemaliger Michel-Pastor) und Andreas gehören seit langem zum extrem rechten Flügel der evangelischen Kirche und poltern regelmäßig gegen "Sünden" jeder Art, so etwa Ehebruch, Homosexualität oder auch mal die Gleichstellung der Frau. Das wäre ja nun alles nicht unbedingt für das Info Archiv interessant, wäre Andreas Rüß nicht über Jahre in einer Kirchengemeinde in Henstedt-Ulzburg aktiv gewesen. Nach Jahren der "reinen Kirchenlehre" jedoch, stolperte der bibeltreue Pastor 1999 ausgerechnet kurz nach seinem Kreuzzug gegen ein örtliches Bordell über einen - so wurde gemunkelt - sexuellen Ausflug mit einer Frau aus der Gemeinde und seinem regligiösen Dunstfeld - ein Fall, der bundesweit Schlagzeilen machte. Beweise für den Vorfall gab es zwar nie - daran gezweifelt wurde am Ende aber ebenso wenig. Und die (nicht christliche) Lehre: Sünden sind eben auch bei Fundamentalisten immer nur dann welche, wenn sie von anderen begangen werden.
Veröffentlicht in Lesbisch/Schwules mit den Schlagworten Evangelische Kirche, Henstedt-Ulzburg, Homophobie, Religion
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Ein Kommentar zu diesem Artikel
17.01.2011, 9:31 Uhr Anonymous: bleibt anzumerken, dass die
bleibt anzumerken, dass die Rüß-Bande nicht nur kirchlich sondern auch politisch weit rechts steht ... Christian Rüß kandierte bei der Bürgerschaftswahl 2008 für die Partei Rechte Mitte HeimatHamburg von Roger Kusch erfolglos auf einem vorderen Listenplatz