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Montag, 7. Mai 2012, 11:10 Uhr
Omelett und Eier
Grundsteinlegung für die Gemeinschaftsschule Harksheide

Infoarchiv Norderstedt | Nach jahrelangem Gezerre jetzt ein schulpolitisches Happy-End? Am 27. April wurde Am Exerzierplatz der Grundstein für das neue Gebäude der Gemeinschaftsschule Harksheide gelegt und damit ein Schlusspunkt unter die Standortfrage der Einrichtung gesetzt (näheres dazu u.a. hier). Ursprünglich sollte die erste waschechte Gemeinschaftsschule der Stadt im Gebäude, bzw. auf dem Glände der ehemaligen Realschule Falkenberg entstehen, dort aber erwies sich die Bausubstanz als marode und letztlich "unsanierbar". Da die zur Regionalschule umgewandelte Hauptschule Falkenberg zeitgleich havarierte, beschloss man schließlich den Umzug der Gemeinschaftsschule auf ihr Terrain.
Unter den Augen von zahlreichen KommunalpolitikerInnen und Verantwortlichen der Stadtverwaltung legten Schulleiterin Barbara Schirrmacher und Stadtpräsidentin Kathrin Oehme (CDU) nun den Grundstein für den Neu- und Anbau und damit für die räumlichen Rahmenbedingungen, die von der Schule für ihre pädagogische Arbeit benötigt. Sowohl Schirrmacher, als auch der Schulelternbeiratsvorsitzende Thomas Ruppel betonten in ihren Ansprachen dann auch, dass die Gemeinschaftsschule in den drei Jahren ihres Bestehens TROTZ der schlechten, räumlichen Bedingungen erfolgreich gearbeitet habe. Round about 13 Millionen Euro werden bis zum Beginn des Schuljahres 2013/2014 für die Schule verbaut, die damit künftig bis zu vier Parallelklassen bewältigen kann. Für die Stadtpräsidentin gut angelegtes Geld, oder wie es einmal in der Stadtvertretung zum Thema hieß: "Wer Omelett essen will, muss auch Eier zerschlagen".
Was die letzten verbliebenen HauptschülerInnen auf dem Gelände von der ganzen Sache halten, ist nicht überliefert.
Veröffentlicht in Bildung mit den Schlagworten Barbara Schirrmacher, Gemeinschaftsschule Harksheide, Norderstedt, Thomas Ruppel
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