Nicaragua nach den Wahlen |
| Samstag, 15. Dezember im Jugendtreff-Kulturcafe, Ulzburger Str. 131 |
| ab 19.00h: Nicaraguanische Speisen |
| ab 19.30h: Veranstaltungsbeginn |
| Eintritt frei |
Anfang November fanden in Nicaragua zum dritten mal nach der sandinistischen Revolution Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Heute leidet Nicaragua unter erheblichen sozialen und ökonomischen Problemen und ist mittlerweile eines der ärmsten Länder Lateinamerikas. Von den ehemals vorbildlichen sozialen Errungenschaften (z.B. im Bildungs- und Gesundheitswesen) der 80er Jahre ist nach über einem Jahrzehnt neoliberaler Herrschaft praktisch nichts mehr übriggeblieben. Zu den politischen Mißständen, wie einer immensen Korruption, kommen immer wieder - wie Anfang November der Wirbelsturm "Michelle" - schwere Naturkatastrophen, die das Land nicht zur Ruhe kommen lassen. Anfang November ist eine zwölfköpfige Bildungsreisegruppe in das Land geflogen, um sich vor Ort ein Bild der Situation zu machen. Einige der TeilnehmerInnen - unter ihnen auch zwei Mitglieder des Infoarchivs Norderstedt - werden am 15. Dezember von ihren Erlebnissen und Erfahrungen berichten. Weiterer Referent wird der in Hamburg lebende FSLN-Politiker Benito Rodriguez sein, der die Reise organisiert hat. Er wird als intimer Kenner des Landes und eine Analyse des Wahlergebnisses und seiner Folgen geben.
Vor Veranstaltungsbeginn (ab 19.00h) werden nicaraguanische Speisen angeboten. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, wir werden aber Spenden für ein nicaraguanisches Projekt sammeln.