Nazi-Angriff auf Sinti&Roma |
| Norderstedter Nazis werden immer offensiver |
Am Donnerstag, den 20. Juli bezog eine Gruppe von Sinti und Roma eine Wiese an der Oadby-and-Wingston-Straße in unmittelbarer Nähe des Rantzauer Forst, um dort mit ihren ca. 40 Wohnwagen und -mobilen zu übernachten. Eine Bewohnerin des nahe gelegenen Bauwagenplatzes "Phaestung" bemerkte das und ging - in Erinnerung an den Naziüberfall auf den Bauwagenplatz im Oktober letzten Jahres - zu den vorrübergehenden NachbarInnen, um sie vor den immer offensiver auftretenden Neonazis in der Umgebung zu warnen.
Nach kurzem freundlichen Gespräch verabschiedete sie sich wieder, ohne zu ahnen, wie recht sie mit ihrer Warnung behalten sollte. Noch in der selben Nacht erhielt die Polizei Garstedt einen Anruf der Gruppe Sinti und Roma: An der Straße gegenüber ihres Übernachtungsplatzes hatte sich eine Horde von 10-15 Naziskins zusammengerottet, die Parolen, wie: "Euch müßte man vergasen" und ähnliches gröhlten.
Die Polizei konnte nach ihrem Eintreffen leider keinen der Faschisten mehr auffinden, fuhr jedoch noch zum nahe gelegenen Bauwagenplatz und warnte die BewohnerInnen vor den Neonazis. Die Sinti und Roma, die eigentlich noch eine Stellplatzgenehmigung für eine weitere Nacht hatten, verließen Norderstedt schon am darauffolgenden Mittag.
Quelle:
FAntifa (FrauenAntifa) Norderstedt
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